Sunday, July 15, 2007

Die Macht des Unterbewusstseins - erläutert als biblisches Gleichnis

Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf das Land wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same sprießt und wächst, er weiß selbst nicht, wie.
Die Erde bringt von selbst Frucht hervor, zuerst Gras, dann eine Ähre, dann vollen Weizen in der Ähre.
Wenn aber die Frucht es zulässt, so schickt er sogleich die Sichel, denn die Ernte ist da.


Markus 4, 26- 29

Das obige Gleichnis vom Senfkorn zeigt, wie die Macht des Unterbewusstseins wirkt, wie eine Gedankenform “keimt” und heranwächst und letztendlich geernt und erfahren werden kann.

Das “Land” ist das, was James Allen als den “Garten” des Unterbewusstseins bezeichnet hat, in den ein Same hineingesät wird, was entweder bewusst oder unbewusst geschieht.

Bei diesem Samen handelt es sich um Gedankenformen, die wir entweder bewusst erschaffen, zum Beispiel mit Hilfe des Gesetzes der Anziehung, oder unbewusst hereinlassen, indem wir bestimmte Ereignisse wahrnehmen oder darauf reagieren.

In diesem Gleichnis sagt Jesus weiterhin: “.. und schläft und aufersteht, Nacht und Tag, und der Same sprießt und wächst”.

Was bedeutet das?

Sobald die Gedankenform, der Same, in das fruchtbare Land des Unterbewusstseins gesät worden ist – wobei die meisten Menschen diesen Vorgang nicht bewusst “mitkriegen” – wird er zunächst keimen, dann sprießen und schließlich zu etwas heranwachsen, was wir in der Realität erfahren.

“Er weißt selbst nicht, wie”

Dies erklärt den Umstand, dass diese Situationen, diese voll entwickelten Gedankenformen, zwar als Lebensumstände erlebt werden, die Menschen aber dennoch nicht wissen, wieso das so ist. Das sind dann die Fälle, in denen von “Glück” oder “Zufall” die Rede ist.

In das fruchtbare Land des Unterbewusstseins werden entweder “gute” Samen gesät, z.B. über das Gesetz der Anziehung, oder “schlechte” Samen, die meist unbewusst über die Sinne hineingetragen werden, was zu Unkräutern führt, die das Leben des betreffenden Menschen überwuchern.

”Wenn die Frucht es zulässt, schickt er sogleich die Sichel, denn die Ernte ist da.”

Damit sagt Jesus, dass sich die Gedankenform nun manifestiert hat, die Aufgabe ist jetzt abgeschlossen, es kann also geeerntet werden. Die Gedankenform ist im Unterbewusstsein herangereift und zeigt sich nun in der Wirklichkeit.

1 comment:

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