Sunday, March 31, 2013

Drei
Erkenntnisse






Ein König hatte einen einzigen Sohn, einen tapferen und klugen jungen Prinzen. Damit er in die Schule des Lebens gehe, sandte ihn der König zu einem alten Weisen.

"Erkläre mir den Weg des Lebens", verlangte der Prinz.

"Meine Worte werden vergehen wie Eure Spuren im Sand", antwortete der Weise. "Ich kann Euch aber einige Hinweise geben. Auf Eurem Weg werdet Ihr drei Türen finden; studiert die Inschriften über der Türschwelle und richtet Euch danach".

Ihr werden von einem unwiderstehlichen Drang befallen werden, dies zu tun. Versucht nicht, diesem auszuweichen, denn dann würdet Ihr diese Erfahrung unnötigerweise wiederholen müssen. Geht nun hinaus in die Welt!"

Der alte Mann verschwand und der Prinz machte sich auf den Weg.

Über der ersten Türe stand:
Ändert die Welt!

"Das wollte ich sowieso", dachte der Prinzip, "denn obschon mir vieles gefällt, gibt es doch noch eine ganze Menge, das mein Missfallen erregt."

Und er nahm seinen ersten Kampf auf. Mit großem Eifer machte er sich daran, die Welt zu erobern und die Realität nach seinen Vorstellungen umzugestalten.
Er erreichte vieles, doch der innere Friede wollte sich nicht einstellen.
Immerzu war er getrieben, wieder neue Unternehmungen in Angriff zu nehmen - und die Jahre vergingen ...

Eines Tages begegnete ihm der alte Weise wieder:

"Was habt ihr gelernt auf Euerem Weg?", wollte dieser wissen.

"Ich habe gelernt", antwortete der Prinz, "zwischen dem zu unterscheiden, was in meiner Macht steht und dem, was sich mir entzieht.
"Gut!", erwiderte der Alte. Nutzt Eure Macht, um auf das einzuwirken, was in Eurer Macht steht. Vergesst das, was sich Euch entzieht!" - Und er verschwand wieder.

Kurze Zeit darauf entdeckte der Prinz eine zweite Tür.

Über dieser fand er die Inschrift:
Ändert die anderen!

"Auch gut", dachte sich der Prinz. "Viele Leute bereiten mir Freude und Vergnügen, aber es gibt auch welche, die mir Leid zufügen."

Und wiederum widmete er sich mit großem Engagement der Aufgabe, seine Mitmenschen zu ändern. Das war sein zweiter Kampf.

Es vergingen wieder viele Jahre ...

Eines Tages, als er gerade über die Nützlichkeit seines Tuns sinnierte, erschien wieder der alte Weise.
"Was habt Ihr gelernt?"

"Dass die anderen nicht der Grund dafür sind, ob ich mich freue oder leide", erwiderte der Prinz. "Der Grund liegt in mir selbt".

"Das ist eine kluge Erkenntnis", sagte der Alte. "Wenn man eine Frucht zerquetscht, kann nur der Saft dieser Frucht herauskommen, niemals der einer anderen. Wenn Ihr verärgert reagiert, dann deshalb, weil Ihr den Ärger in Euch tragt. Wenn Ihr liebevoll reagiert, dann deshalb, weil Ihr die Liebe in Euch habt" - und wieder verschwand er.

Dann sah der Prinz eines schönen Tages die dritte Tür.

Ändert Euch selbst! las er diesmal.

"Ja, das wird es sein", dachte sich der Prinz. "Wenn ich selbst die Ursache meiner Probleme bin, muss ich bei mir anfangen."

Und er nahm seinen dritten Kampf auf.

Er schliff an seinem Charakter, er bügelte seine unvollkommenen Stellen aus, er besetigte einen Fehler nach dem anderen und arbeitete daran, seinem Ideal näher zu kommen.

Jahre gingen ins Land.

"Was habt Ihr diesmal gelernt", fragte der Weise, als sie sich wieder trafen.

"Ich habe gelernt," sagte der Prinz "dass es Dinge gibt, die wir verbessern können, aber andere wieder nicht. Es gibt Erfolge, aber nicht auf ganzer Linie".

"Gut", sagte der Alte.

"Ja", meinte der Prinz, "aber jetzt kämpfe ich schon so viele Jahre - gegen andere, gegen die Umstände, gegen mich. Ich habe es leid und würde mich gerne etwas entspannen".

"Genau das ist Eure nächste Aufgabe", erwiderte der alte Weise.

Und verschwand.

Der Prinz blickte sich um und erkannte eine weitere Tür.

Wieso hatte er diese vorher nicht gesehen?

Über dieser stand in großen Lettern:

Akzeptiere dich selbst!

Jetzt erkannte er, dass dies die Rückseite der Tür war, durch die er bereits gegangen war.

Er sah jetzt auch ganz deutlich, was er abgelehnt und bekämpft hatte:
seine Fehler, sein Schatten, seine Ängste, seine Begrenzungen, all die inneren Dämonen ...

Und er begann, sie anzunehmen.

Natürlich wollte der Alte wieder wissen, was der Prinz gelernt hatte.

"Ich habe gelernt", erwiderte der Prinz "dass ich mich selbst verurteile, wenn ich etwas an mir ablehne und damit nicht einverstanden bin.
Ich habe gelernt, mich so anzunehmen, wie ich bin - bedingunglos."

"Gut", sagte der Alte.
"Das ist die erste Erkenntnis. "Geht nun auch durch die anderen Türen und achtet auch die Inschriften an der Rückseite".

Akzeptiere deine Mitmenschen!

Zu seiner Überraschung sah er jetzt keine Fehler mehr bei den Menschen, die er verabscheut hatte. Er erkannte, dass jede Erfahrung ihn weitergebracht hatte.

Wie es nicht anders sein konnte, begegnete ihm der alte Weise wieder.
"Was habt Ihr gelernt, mein Prinz?"

"Ich habe gelernt, dass mir das Verhalten anderer nichts anhaben kann, wenn ich mit mir im Reinen bin. Ich habe gelernt, nach der Lektion Ausschau zu halten."

"Gut", antwortete der Alte.

Kurz darauf trat der Prinz von der Rückseite her durch die Tür, durch die er als erstes gegangen war:

Akzeptiere die Welt!

Wiederum war er erstaunt, dass er diese Inschrift nicht bereits beim ersten Mal bemerkt hatte.
Jetzt erkannte er, wie vollkommen und schön die Welt doch war. Hatte sich die Welt verändert - oder er?

"Was habt Ihr diesmal gelernt", wollte der Alte bei der nächsten Begegnung wissen.

"Ich habe gelernt, dass die Welt der Spiegel der Seele ist. Wenn wir fröhlich sind, erscheint uns alles fröhlich. Wenn wir niedergeschlagen sind, erscheint uns die Welt trist".

"Das ist die dritte Erkenntnis", bemerkte der Alte.

"Der Mensch hat zwei innere Führer: Das Ego, das aufs Bekommen ausgerichtet ist, und das Höhere Selbst. Das Höhere Selbst will nur eines für euch: Seelenfrieden."

Und er verschwand ...

Thursday, March 07, 2013

"Noch nie war ich,
so wertvoll wie heute!"






Die obige Überschrift ist einem alten Werbespruch für ein Arnzeimittel entlehnt. Der Hersteller verwendet ihn heute noch mehr.

Diesen Spruch können Sie auch auf sich selbst ummünzen.
BR> Zur Veranschaulichung eine Parabel ....

Auf einer Veranstaltung hielt die Sprecherin einen 50-Euro-Schein hoch.

"Wer will diesen Geldschein haben?"

Viele Hände gingen hoch.

"Ich schenke diese 50 Euro her, doch zuerst werde ich damit einiges anstellen!"

Sie zerknüllte den Schein mit ihrer Hand.

"Wollen Sie ihn immer noch?"
Dann warf sie ihn auf den Boden und trat darauf herum.
Der Schein war jetzt schmutzig.

"Will ihn immer noch jemand haben?"

In der Tat, es gingen immer noch Hände hoch.

Die Dame machte ein paar Tintenkleckse drauf.

Das schien die Anwesenden nicht abzuhalten.


"Meine Damen und Herren, Sie haben soeben eine wichtige Lektion gelernt:
Egal, was ich mit diesen 50 Euro anstelle, es schmälert ihren Wert nicht.

Oft werden wir im Leben durch die Mangel gedreht; wir müssen Federn lassen und bekommen einiges ab.
Dann fühlen wir uns manchmal wertlos.

Aber was immer Ihnen auch zugestoßen sein mag - Ihr Wert wird nicht geringer.
Sie sind nach wie vor liebenswert und wertvoll.

Auf die Schrammen kommt es nicht an. Es kommt darauf an, wer Sie sind!"

Wednesday, February 20, 2013

Die Inseln
der Gefühle






Es gab einmal eine Insel, auf der sämtliche Gefühle zu Hause waren:
  • Das Glück
  • die Traurigkeit
  • das Wissen
  • und all die anderen.
  • Auch die Liebe hielt sich dort auf.


Eines Tages wurde den Inseln mitgeteilt, dass die Insel am Sinken sei; sie möchten doch bitte schleunigst in ihre Boote steigen und die Insel verlassen.

Ein Gefühl nach dem anderen suchte das Weite.
Nur die Liebe harrte aus.

Die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick bleiben.
Als die Insel schon ziemlich weit gesunken war, beschloss die Liebe, sich um Hilfe an die anderen Gefühle zu wenden.

Der Reichtum segelte in einem riesigen Boot vorbei.
Die Liebe sagte: "Lieber Reichtum, kannst du mich nicht mitnehmen?"
"Geht leider nicht," schallte es zurück. "Hier ist alles voller Gold und Silber. Kein Platz mehr für dich da."

Dann wandte sich die Liebe an die Eitelkeit, die mit ihrem aufgemotzten Boot vorbeitrieb.

"Eitelkeit, bitte hilf mir doch ...!"
"Ach Liebe, ich kann dir nicht helfen. Du würdest alles bloß naß machen hier".
Und fort war sie.

Dann erblickte die Liebe die Traurigkeit.
"Traurigkeit! Lass mich bei dir einsteigen!"

"Ich bin trauriger als die Lorelei. Ich möchte nur meine Ruhe haben!"


Nach dieser Abfuhr kam das Boot des Glücks heran.
Aber das Glück war so außer sich vor Freude, dass es überhaupt nicht hörte, wie die Liebe es rief.

Auf einmal hörte sie eine Stime:
"Hey Liebe! Komm her! Ich nehm dich mit!"
Die Stimme klang ziemlich alt.

Die Liebe war so froh darüber, dass sie ganz vergass, nach dem Namen ihrer Retterin zu fragen.

Als sie sich wieder sich an Land befanden, ging die ältere Retterin ihrer Wege.

Die Liebe erkundigte sich beim Wissen: "Wer war das eigentlich?"

"Ach die! Das war die Zeit."

"Und warum hat mir ausgerechnet die Zeit geholfen?"

"Weil nur die Zeit verstehen kann, wie großartig die Liebe ist!"

Monday, February 18, 2013

So gehen Sie richtig
mit Kritik um






Keiner von uns ist durch und durch ein "Heiliger"; jeder hat auch eine dunkle Seite in sich.
Diese dunkle Seite ist keineswegs schwach - eher im Gegenteil -, aber sie bringt uns nichts Gutes.

Im Grunde ist sie ein Verteidigungsmechanismus. In den Folgeeinheiten zu unserem E-Book "Wenn ich könnte wie ich wollte ", ist sie bei den neun Persönlchkeitstypen etwas ausführlicher beschrieben; in diesem Post geht es nur darum, dass Sie ihr wahres Wesen erkennen.

Ein Beispiel:

Vielleicht kennen Sie das aus eigener Anschauung: Sie befinden sich in einem Vortragsraum und vorne steht ein Männchen oder Frauchen, das anhand von PowerPoint-Graphiken irgendetwas zu erklären versucht.

Meist liest dieser Mensch einfach nur ab, was auf den Folien ohnedies zu lesen ist.
Dann gelangt er/sie zu irgendeiner Schlussfolgerung aufgrund der präsentierten Daten.

Was soll daran nicht in Ordnung sein?

Nun, welche Sie solche Meetings kennen, werden Sie wahrscheinlich auch folgendes bestätigen können:

Je länger sich die Präsentation hinzieht, umso mehr steigt die Spannung im Raum. Einige Anwesende werden bereits merklich nervös.

Sobald der/die Vortragende zu Ende ist, gibt es Wortmeldungen: "Warum haben Sie die Zahlen der letzten 5 Jahre nicht berücksichtigt? Ein Zweijahreszeitraum ist überhaupt nicht repräsentativ!"

oder ...

"Die Kosten für Gerät XY sind völlig falsch verbucht. Das hat mit Gemeinkosten nichts zu tun!"

Ansonsten höfliche Zeitgenossen scheinen Freude daran zu haben, Seitenhiebe auszuteilen.

Ein ähnliches Szenario ist auch im privaten Bereich zu beobachten. Vielleicht wollen Sie eine ungesunde Gewohnheit aufgeben oder sind es leid, sich zweideutige Witze anzuhören.
Doch Arbeitskollegen, Familienangehörige und langjährige Freude sehen das gar nicht gerne; sie hacken auf Ihnen herum; sie sticheln; sie kritisieren.

Was hat es damit auf sich?

Kritik ist ein Zeichen der Schwäche - nicht der Stärke!

Es ist, wie bereits gesagt, ein Abwehrmechanismus.

Doch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sind stärker als diese Anfeindungen!

Wenn Sie Kritik als das sehen können, was sie wirklich ist, ist es leichter für Sie, damit umzugehen. Der Kritiker will sich lediglich vor dem schützen, was ihm fehlt - das kann Talent sein, das kann eine Idee sein, das kann Mut sein, das kann Selbstvertrauen sein ...

Der Kritiker will sein Ego schützen. Eigentlich könnte er Ihnen leid tun. Wenn Sie diese Taktik durchschaut haben, können Sie genauso gut einfach nur mit der Achsel zucken und sich nicht weiter um die Kritik kümmern.

Lassen Sie sich von Kritikern nicht von dem abbringen, was für Sie wichtig ist! Der Angreifer will nur seine Unzulänglichkeit kompensieren - und weiß es noch nicht einmal.

Die Welt braucht Menschen, die immer mehr in ihr Potenzial hineinwachsen. Sie braucht Ihre Talente, Ihr Wissen, Ihren Durchblick.

"Einem Kritiker hat man noch nie ein Denkmal gesetzt", heißt es so schön.

Wednesday, January 30, 2013

Alles beginnt
im Innern







Dieser Beitrag hilft Ihnen in dreifacher Hinsicht:

Sie werden daran erinnert, einen Gang zurückzuschalten und lernen, in Ihrer inneren geistigen Vorstellungswelt die Ursachen zu setzen.

Ihre Zuversicht wächst und Sie stellen sich mit einem Gefühl der sicheren Erwartung darauf ein, dass das Gewünschte in Ihr Leben treten wird.

Sie entwickeln mehr inneres Glück und Seelenfrieden. Dies strahlt auch auf andere aus.


Der innere Schaffensprozess besteht aus drei Stufen:

Sie gehen runter vom Gas und malen sich die ersehnte Siutation (Ereignis, Treffen, Reise, Anschaffung ...) gefühlvoll so aus, als wäre sie bereits eingetroffen!

Sie gehen innerlich ohne Wenn und Aber davon aus, dass dies auf der physischen Ebene so sein wird!

Ihre Absicht besteht darin, für sich und andere eine Verbesserung des Lebens herbeizuführen.

Die 3 Schritte im einzelnen ...

1. Runter vom Gas

Heutzutage muss alles "schnell gehen". Die meisten wissen zwar offenbar nicht, wohin sie wollen, aber sie "müssen" als erste ankommen.

Bei der bewussten Erschaffung unserer Lebensumstände stellen wir uns die künftigen Szenarien möglichst detailliert und plastisch zuerst innerlich vor.

Wir leben uns in Echtzeit in die gewünschte Situation hinein; auf der mentalen Ebene ist es für uns bereits schon so. Mit aller Selbstverständlichkeit!

Der Körper reagiert entsprechend der physiologischen Veränderungen.

Das Unterbewusstsein übernimmt und akzeptiert diese "inneren Wunschbilder" als reale Vorgaben und verändert unsere Glaubenssätze und Energien dementsprechend.
Manchmal bilden wir uns ein, dass wir für diese innere Arbeit "keine Zeit" hätten, doch das Gegenteil ist der Fall.
Je mehr wir uns dieser geistig-ursächlichen Vorarbeit widmen, umso besser wird die äußere "Realität" ausfallen.

2. Sichere Erwartungshaltung

Weil wir auf diese Weise die innere Welt erschaffen (ausführlicher wird das im E-Book Sparflamme oder Lebenfreude dargestellt), wächst auch die Zuversicht und der Glaube daran, dass diese Art der Manifestierung Früchte tragen wird.

Probieren Sie's aus!
Sie werden spüren und vor Ihrem inneren Auge "sehen", wie die künftige Situation ablaufen wird. Denken Sie auch daran, sich selbst einzubringen! Solchen Visualisierungsübungen sind nicht mit einem Kinobesuch vergleichbar!

Als Folge dieser Visualisierung ziehen Sie Materie an und "materialisieren" Ihr Wunschbild.
Beginnen Sie mit kleinen Wünschen; Ihre Zuversicht wird dann automatisch wachsen, wenn Sie selbst erleben, dass es funktioniert

Lebensverbesserung für alle!

Wir sind alle miteinander verbunden; ein jeder von uns kann dazu beitragen, dass diese Welt ein besserer Ort wird.

In der Wissenschaft des Reichwerdens widmet Wallace Wattles ein Kapitel dem Thema "Mehr Leben für alle!"
Ein Titel, der auch gut als Lebensmotto geeignet wäre!

Jeder will "mehr Leben". Wir wollen die guten Dinge, die die Welt zu bieten hat und das ist auch völlig in Ordnung so.

Doch denken Sie bei Ihren Manfestationsübungen bitte auch daran, "mehr Leben" für andere zu erschaffen; für Ihre Angehörigen, ja für die Menschheit an sich!

Erschaffen Sie in Ihrer Innenwelt die physischen Dinge, die Sie für sich und Ihre Lieben brauchen, damit sich die Lebensumstände für alle verbessern!

Verbeißen Sie sich nicht. Bleiben Sie locker!
Weitere Empfehlungen finden Sie auch hier

Saturday, January 26, 2013

Bücher,
die Ihre Weltsicht verändern können





26. Januar 2013

Es gibt überhaupt kein anderes Lebewesen, das so beeinflussbar ist wie der Mensch.
Jeder wird von etwas anderem beeinflusst. Meine Partnerin Aisha war zum Beispiel von Senecas Werk Epistulae morales: Briefe eines Stoikers angetan; ich selbst konnte - bislang - damit nicht viel anfangen. Vielleicht weil ich - obwohl ich mehrere romanische Sprachen spreche - niemals Latein gelernt hatte. Wahrscheinlicher aber ist es eine Sache des richtigen Zeitpunkts:

Manchmal kommt ein Buch erst dann, wenn man dafür bereit ist.


Ich hatte bereits in meiner Zeit in Deutschland die Auswahlbücher des Verlages "Das Beste aus Reader's Digest" bestellt. Jeweils vier Bücher (manchmal in Kurzfassung) sind zu einem Auswahlband zusammengefasst.
Einige davon möchte ich in diesem Beitrag gerne vorstellen.

Doch zunächst zum Warum:

Wir leben heute in der wesentlichen Welt in Gesellschaften, die viele Annehmlichkeiten bieten, doch manchmal - das ist zumindest mein Standpunkt - gehen Perspektive und geistiger Tiefgang auf Kosten des Materiellen.

Die Folge ist, dass die Menschen Vergleiche ziehen. Aha, der Nachbar hat sich also doch ein neues Auto gekauft oder Frau Huber war drei Wochen lang auf Bali.

"Und ich ...?"
Solche Vergleiche erzeugen ein Gefühl der Unzufriedenheit.

Das wird auch durch neueste Forschungen bestätigt. So stellt Chrystia Freeland in einem Buch mit dem Titel Plutocrats (nicht auf Deutsch erhältlich) zum Beispiel dar, dass sich Neureiche, die pro Jahr 20 und mehr Millionen durch Hedge Funds oder andere Investitionen verdienen, unglücklicher fühlen als andere, die man als "arm" bezeichnen würde.

Wieso denn das?, wundern Sie sich vielleicht.

Die einschlägigen Forschungen zeigen, dass mehr Einnahmen durchaus glücklicher machen können (bis zu einem gewissen Punkt), doch in armen Gemeinschaften ist jeder arm. Deshalb gibt es keinen Grund für Neidgefühle; der Nachbar hat schließlich auch nicht mehr.

Falls Sie sich ab und zu vielleicht frustriert fühlen, könnte Ihnen dieser "Post" eine gesündere Perspektive verschaffen. Das bringt mich wieder zu den Auswahlbüchern.

Einige der Auswahlbücher sind spannende Thriller und von hinten bis vorne erfunden. Auch gut.

Mir hatten es aber vor allem die historischen Tatsachenberichte und autobiographischen Romane angetan. Und diese Bücher befanden sich immerhin etwa 15 Jahre lang in meinem Regal, ohne dass ich sie gelesen hätte - so viel zum "richtigen Zeitpunkt".

Die Baskenmütze

Von Hans Blickensdörfer (1923 - 1997)
Der fließend Französich sprechende Hans Blickensdörfer gab sich nach Ende des Zweiten Weltkriegs als Elsässer aus, um der Gefangennahme durch die Russen zu entgehen.
Dort hält man ihn jedoch für einen Spion und steckt ihn in das berüchtige Gefängnis "Bonne Nouvelle" (Rouen).
Er kann mehrmals fliehen, wird jedoch jedes Mal wieder gefasst.
Blickendörfers Erlebnisse wurden auch in Form von 3 DVDs verfilmt.

Nacht über dem Tal

Von Wendelgard von Staden
Wendelgard von Staden war 19 Jahre alt, als im Jahre 1944 30 jüdische Gefangene auf den elterlichen Hof abkommandiert wurden.
Sie beschreibt, wie wie mitbekam, wie im "Täle", später von den Nazis "Wiesengrund" genannt", bei Vahingen an der Enz ein KZ errichtet wurde. Den anderen Bauern war der Zugang zu den umliegenden Feldern verboten, aber ihr Vater hatte eine Sondergenehmigung, weshalb sie nach und nach erfuhr, was dort vor sich ging.
In diesem Lager kamen knapp 2200 Menschen um.
Eine Kindheit in Warschau

Von Isaac Bashevis Singer (1902 - 1991)
Der Nobelpreisträger Isaac Bashevis Singer verfasste seine Bücher ursprünglich auf Jiddisch.
Das Buch vermittelt einen Einblick in die Lebensumstände im Warschauer Getto.

Jauche und Levkojen

Von Christine Brückner (1921 - 1966)
Dieses Buch wurde 1978 als mehrteilige Fersehserie ausgestrahlt und ist auch auf DVD erhältlich.
Es beschreibt den Weg einer jungen Frau von einem Rittergut in Pommern bis ins zerstörte Berlin.
Es enthält wahrscheinlich auch einige Teile, die nicht autobiographisch sind, vermittelt aber einen guten historischen Einblick.
Kartoffeln mit Stippe

Von Ilse Gräfin von Bredow (1922)
Ebenfalls ein verfilmtes Buch (ZDF-Dreiteiler).
Das ist eher heiter, belegt aber die eingangs aufgestellte Behauptung, dass man trotz materieller Bedrägnis glücklich sein kann.

Nirgendwo in Afrika

Von Stefanie Zweig (1923)
Dieser autobiographische Roman erschien 1995, der entsprechende Film erhielt einen Oskar.

Kenia nahm während des Dritten Reiches 600 jüdische Flüchtlinge auf, darunter auch Frau Zweigs Familie.
Der Vater war Notar gewesen und tat sich schwer damit, sich als Landwirt einzuleben. Die Tochter, mit dem Pseudonym "Regina", freundet sich jedoch bald mit den Einheimischen an.
Das Schweigen des Nordens

Von Olive Frederickson(1922)
Dieses Buch spielt in den Wäldern Kanadas um das Jahr 1940.
Olive Fredrickson war eine typische Pioniersfrau, doch das Leben im unerschlossenen Kanada war entbehrungsreich und manchmal sehr gefährlich.

Im Westen nichts Neues

Von Erich Maria Remarque (1898 - 1970)
Der Erste Weltkrieg aus der Sicht eines jungen Soldaten.

Wie alle Berichte, die mit Kriegszeiten zu tun haben, macht dieses Buch besonders deutlich, dass wir auf einem "hohen Niveau jammern".

Queen

Von Alex Haley (1921 - 1992)
Queen war eine Südstaatensklavin, Haleys Großmutter.
Alex Haley konnte das Buch selbst nicht fertigschreiben, deshalb vollendete es David Stevens anhand der vorhandenen Tonbandaufzeichnungen.

Folge dem Lauf des Flusses

Von James Alexander Thom
Der Titel, unter dem ich dieses Buch gelesen habe, lautet "Wildnis ohne Erbarmen."
Eine junge, hochschwangere Frau (Mary Draper Ingles - 1732 bis 1815) wurde von Indianern entführt; es gelingt ihr die Flucht und sie marschiert 800 Meilen zurück.

Warten auf Antwort Von Margret Bechler (1914 - 2002)
Margret Bechler war die Ehefrau eines Nazi-Offiziers, der sich später der sowjetischen Ideologie anschloss und Innenminister der DDR wurde (Bernhard Bechler).
Ihr Mann lies sie für Tod erklären und heiratete erneut.
Frau Bechler verbrachte 12 Jahre in verschiedenen Gefängnissen.


Das ist eine Auswahl meiner "Winterlektüre".

Solche Bücher sind einerseits Geschichtsbücher, aber vor allem zeigen sie auch, wozu der Mensch - im Guten wie im Schlechten - im Stande ist und wie lachhaft so viele unserer "Probleme" im Vergleich dazu sind.

Benno Schmid-Wilhelm

Friday, January 25, 2013

Träumen!
Planen! Tun!





25. Januar 2013

Die Zeitschriften an der Tankstelle bemerke ich normalerweise gar nicht. Meist sind es hohle Klatschmagazine, die das Papier nicht wert sind.

Doch diesmal hat mein rektikuläres Aktivierungssystem. zugeschlagen. Eine nur eine Millisekunde lang wahrgenommene Überschrift ließ mich innehalten und zur Auslage zurückgehen. Sie lautete:

Soñar - Planear - Hacer

was dasselbe bedeutet, wie in der obigen Überschrift.

Wenn wir für das Leben eine grifffige Kurz-Gebrauchsanleitung aus drei Worten suchten, könnte es genau diese sein.

Je älter wir werden, umso öfter blicken wir zurück und merken, dass er ein oder andere Traum auf der Strecke geblieben sind, sogar solche, die "eigentlich" durchaus erreichbar gewesen wären.

Woher kommt das?

  • Hatten wir uns vielleicht nicht die Mühe gemacht, das Ziel klar genug zu umreißen?
  • Oder sind wir nicht einmal auf diesen Gedanken gekommen?
  • Oder haben wir zu früh aufgegeben?
  • Oder haben wir uns unsere Träume von "wohlmeinenden" Mitmenschen ausreden lassen?
  • Oder haben wir einen Zwischenschritt übersehen: Das Planen?


Einer, der sein ganzes berufliches Leben der Erforschung dieser Zusammenhänge gewidmet hatte war Dr. Stephen Covey.
Dr. Covey - 2012 an den Folgen eines Fahrradunfalls verstorben - war Erziehen, Bestseller-Autor und Geschäftsmann; er vertrat den Standpunkt, dass ein innerlich reiches Leben das Ergebnis des Strebens nach lohnenswerten Zielen sei.

In seinen Büchern forderte er die Leserinnen und Leser auf, sich immer wieder zu überlegen, ob ihr Leben im Einklang mit ihren Werten stünde.
Wie gehen Sie mit Ihren Mitmenschen um?
Wie sieht Ihr Beitrag zu einer besseren Gesellschaft aus?
Tun Sie Gutes?


Oder wursteln Sie sich nur durch?

Er stellt ein praktisches Planungsgerüst vor. Es geht nicht darum, alles perfekt zu erledigen, was auf Dr. Coveys Punkteliste aufgeführt ist, aber mit einem Plan werden Sie sicherlich mehr erreichen als ohne.

Träumen ist notwendig.
Aber damit ist es nicht getan.

Träumen Sie
Planen Sie
Tun Sie's!

Saturday, January 19, 2013

Worauf
es ankommt!





19. Januar 2013

Ein kleiner farbiger Junge beobachtete einen Luftballonverkäufer an der Straßenecke.

Seine Augen glänzten, als er all diese bunten Ballons sah.

Der Verkäufer entdeckte den Buben und merkte, dass dieser zögerte.

"Entschuldigung!" , brachte er schließlich hervor, "fliegen die schwarzen genauso hoch wie die anderen?"

Der Mann spürt einen Kloß im Hals. Er hob den Jungen hoch und sagte ihm: "Da, schau! Siehst du, wie sie fliegen?"

"Ja", hauchte der Kleine.

"Hast du auch die schwarzen gesehen?"

"Ja, ich hab extra geschaut!"

"Siehst du, junger Mann, Luftballons sind wie Menschen. Wichtig ist nicht, welche Farbe sie außen haben.

Worauf es ankommt, ist, was innen ist!"

Friday, January 11, 2013

Der Drei-Stufen-Test
nach Sokrates




11.01.2013

Im alten Griechenland war Sokrates für seine Wissensfülle und Weisheit weithin bekannt.

Eines Tages begegnete ihm ein Bekannter und sprach ihn an: "Weißt du, was ich soeben über deinen Freund erfahren habe?"

"Einen Augenblick", antwortete Sokrates "Bevor du weiterredest, würde ich gerne einen kleinen Drei-Stufen-Test machen."

"Drei-Stufen-Test?"

"Richtig", fuhr Sokrates fort. "Bevor du über meinen Freund sprichst, wäre es keine schlechte Idee, das erst mal auszusieben, was du mir erzählen willst.
Das erste Sieb ist die Wahrheit.

Bist du absolut sicher, dass das auch wahr ist, was du gehört hast?"


"Na ja", sagte der Mann "Die Leute reden halt ..."

"Nun zum zweiten Sieb:

Handelt es sich um etwas Gutes?"


"Oh nein, eher im Gegenteil!"

"Aha", meinte Sokrates, "Du willst mir also etwas Schlechtes über ihn erzählen und bist gar nicht sicher, ob es stimmt.
Nun zum dritten Sieb:
Ist es nützlich für mich?"


"Eigentlich nicht".

"Hmm", brummte Sokrates, "Wenn du mir etwas erzählen willst, dass nicht stimmt, nicht gut ist und nichts nützt, warum verschwenden wir dann weiter unsere Zeit damit?"

Thursday, January 03, 2013

Tuesday, January 01, 2013

Neujahr 2013
Zeit für eine neue Weichenstellung




01.01.2013

Der Verstand sagt einem, dass heute, der erste Januar, einfach nur ein weiterer Tag ist. Und dennoch liegt eine andere Stimmung in der Luft.

Es ist eine Zeit zum Nachdenken, zur Neuausrichtung.

Unwillkürlich blickt man auf das vergangene Jahr zurück. Ist es im geplanten Sinne weitergegangen - oder war 2012 ein "Jahr zum Vergessen?"

Man sollte sich beides ansehen - das "Gute" und das "Schlechte".

Doch damit nicht genug!

Welches Potenzial hat dieses Neue Jahr 2013?
Was könnte daraus werden?
Welche Ursachen müssen gesetzt werden, damit zumindest "die Richtung stimmt"?

Der Neujahrsvorsatz in einem einzigen Wort

Hier ein Tipp:

Fassen Sie in einem einzigen Wort zusammen, was Sie in diesem Jahr 2013 in den einzelnen Bereichen erreichen wollen.

Im finanziellen Bereich könnte das der Geldbetrag sein, wie es Napoleon Hill sinngemäß bereits in seinem 6-Punkte-Plan angeregt hat.

In diesem Fall wäre das "Wort" dann eben eine Zahl.

Oder es könnte das Wort "Selbstvertrauen" sein. Auch hierbei kann uns Napoleon Hill helfen.

Vielleicht liegt Ihr zentrales Ziel dieses Jahr ja auch in einem anderen Bereich. Sie wollen vielleicht etwas Stress abbauen. In diesem Fall könnte Ihr Wort "Durchatmen" heißen.

Oder Sie wollen Ihre Partnerschaft verbessern. Ihr "Haupt-Wort" wäre dann vielleicht
  • Intimität oder
  • Verständnis oder
  • Dialog ...


Dieses Wort schreiben Sie jeden Tag als erstes in Ihren Tagesplaner!

Falls Ihr Wort z.B. "Durchatmen" war, werden Sie auf diese Weise täglich daran erinnert, dass Sie sich nicht von Belanglosigkeiten und Spekulationen verrückt zu machen lassen brauche. Atmen Sie tief durch. Eins nach dem anderen!

Diese Gedächtnisstütze hilft Ihnen sowohl metaphorisch als auch körperlich.

Denken Sie sich für 2013 ein solches Wort aus. Nur ein einziges. Darauf wollen Sie sich zubewegen.

Das ist eventuell Ihr einziger Neujahrsvorsatz - und wenn Sie wollen, hinterlassen Sie nach einiger Zeit hier (immerhin ist dies ein Blog) ein paar Zeilen und berichten, welche Erfahrungen Sie damit gesammelt haben.

Alles Gute für 2013!

Sunday, December 23, 2012

Praktische Tipps
für mehr Lebensglück




23.12.2012

Schönen guten Tag,

heute ist hierzulande ein schöner sonniger Tag.
Wenn man an einem Restaurant vorbeispaziert, kann man auf dem Fernsehschirm Leute sehen, die auf der Straße tanzen und Sekt trinken: Der "Gordo" wurde ausgeschüttet, die "dicke" Prämie der Weihnachtslotterie.

Ein seltenes Bild. Meist tun die Medien so, als sei nur das Negative "Realität".

Das bringt uns schnurstracks zu einigen

praktischen Tipps für mehr Glück im Alltag:

Bücher und andere Informationsquellen darüber, wie man glücklicher sein kann, gibt es mittlerweile zuhauf.

Doch das "Glück" ist eine flüchtige Angelegenheit. Ob man es wirklich aus Büchern lernen kann, sei dahingestellt.

Die gute Nachricht:

Man kann sich jeden Tag dazu entschließen, glücklich zu sein!

Was sich vielleicht wie Haarspalterei anhört, ist letztendlich das Entscheidende. Schon Dale Carnegie erwähnte in seinem Klassiker Wie man Freunde gewinnt, dass man "jeden Tag für sich" leben sollte. Etwas verständlicher gemacht:

1000 glückliche Tage, einer nach dem anderen, kommen ziemlich nahe an ein "glückliches Leben" heran.

Helfen Sie jemanden, sich besser zu fühlen!

Schenken Sie jemandem Freude!

Sie werden feststellen, dass Sie von diesem Glück ebenfalls etwas abbekommen.

Praktische Empfehlungen:

Erstellen Sie eine Liste von 20 Dingen (nicht weniger!)
Seien Sie genau.

In diese Liste schreiben Sie Sachen, die Sie

  • zum Lachen bringen
  • schmunzeln lassen
  • aufbauen
  • fröhlich stimmen
  • stolz machen
  • entspannen
  • zufrieden stellen ...

1.
2.
3.
4.
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10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.

Picken Sie sich jeden Tag 5 Dinge aus Ihrer Liste heraus und tun Sie sie.

  • Umarmen Sie Ihr Herzblatt
  • Trällern Sie in der Dusche
  • meditieren Sie!
  • treiben Sie Sport
  • gönnen Sie sich ein Tässchen Kaffee ...




Sie sind es sich wert!

Als nächstes ...
achten Sie darauf, jeden Tag etwas Produktives zu tun!


"Tun" heißt "tun" - nicht bloß "versuchen" oder Zeit mit Geschäftigkeit totschlagen!

Wenn diese Sache etwas mit Ihrem Beruf zu tun hat und sich finanziell auszahlt, prima. Nichts dagegen einzuwenden.
Wenn es aber Hausputz sein sollte oder dem Töchterchen bei der Weihnachtsausführung zuzusehen, auch fantastisch!

Es sollte sich um etwas Produktives, Wichtiges und Sinnvolles handeln.

Jeden einzelnen Tag!

Zwischenstation 3 auf der Straße zum Lebensglück:

Tun Sie etwas Gutes!

Das kann eine Grußkarte sein, oder Sie helfen einer älteren Dame über die Straße oder einem Kind bei den Hausarbeiten ...

Tragen Sie Ihr Scherflein bei, damit diese Erde ein Quentchen besser wird!

Nächster Punkt:

Vergessen Sie das Lachen nicht!
Wir nehmen alles viel zu ernst.

Es darf gelacht werden!!!!

Wie es ist, so ist es nun mal. Aber wie wir reagieren, liegt an uns:


Und das Tüpfelchen auf dem i: Denken Sie daran, dankbar zu sein! Nicht nur dankbar aus Höflichkeit oder weil unter dem Weihnachtsbaum etwas für Sie liegt, sondern eine grundsätzliche Dankbarkeit!

Egal, was Sie sich für das Jahr 2013 vornehmen, schreiben Sie bitte noch einen weiteren Vorsatz hinzu:



Ich werde dieses Jahr nachweislich und messbar mindestens 364 Tage lang glücklich sein!
(Ein mürrischer Tag sei gestattet).

Das garantiert noch nicht, dass Sie ein großartiges Jahr vor sich haben, aber die Wahrscheinlichkeit dürfte doch enorm steigen!

Frohe Weihnachten wünscht Ihnen

Saturday, June 30, 2012

Das
Wohlstandsgefäß!





Dass Geld zum Leben und Überleben in einer modernen Gesellschaft notwendig ist, wird wohl kein denkender Mensch bestreiten.

Aber kann zu viel Geld nicht auch auf Kosten anderer Lebensbereiche gehen?

Begriffe wie "Reichtum" oder "Wohlstand" sind sehr relativ. Für den, der ganr nichts hat, sind 500 Euro eine Menge Geld.
Andere würden für so wenig Geld nicht einmal eine Stunde arbeiten.

Raffgier ist sicherlich ein bedauernswerter Zustand. Wir alle kennen - zumindest vom Hörensagen - Geschichten sagenhaft reicher Schauspieler, Musiker oder Unternehmer, die offensichtlich höchst unglücklich sind. Die selbstzerstörersichen Alkohol- und sonstigen Orgien in Hollywood sprechen Bände.

Ist zu viel Geld zu haben, nicht etwas völlig Überflüssiges?
Wenn Sie es nicht für positive Zwecke einsetzen können, liegt es nur fest (oder verliert an Kaufkraft).

Viele Leute scheinen zu glauben, dass "mehr Geld" alle ihre Probleme in Nichts auflösen würde; dass es einen anderen Menschen aus ihnen machen würde.

Dass dem nicht so ist, zeigt sich immer und immer wieder.

Viel Geld bringt auch Zwänge und Druck mit sich; mit anderen Worten: es entstehen neue Probleme.

Dieser Blog-Beitrag ist ein Diskussionsbeitrag. Es wäre schön, wenn Sie Ihre Meinung dazu unten eintragen würden.

Zur näheren Veranschaulichung dieses Themas, hier eine Analogie:

Nehmen wir an, dass man Ihnen ein Gefäß überreicht, dass mit einer bestimmten Flüssigkeit gefüllt ist. Diese Flüssigkeit steht für Geld.

Sie können das Gefäß nur ein einziges Mal befüllen.

Wie viel würden Sie hineintun?

Der eine würde vielleicht unruhig und ungeduldig werden; nachdem das Gefäß zu einem Viertel voll ist, dann nimmt er es unter den Arm und macht sich aus dem Staub.

Mit diesem Viertel könnte er (oder sie!) nur eine Zeitlang gut leben.

Andere harren vielleicht aus, bis das Gefäß zu drei Viertel voll ist. "Jetzt reicht‘s", sagen sie und machen dann den Deckel zu.

Mit diesem drei Vierteln können sie wahrscheinlich ganz gut auskommen, wenngleich sie nicht aus dem Vollen schöpfen können.

Und wieder andere werden das Gefäß solange befüllen, bis es randvoll ist. Das sind die Leute, die ein reiches Leben haben werden.

Eine sehr kleine Gruppe von Menschen wird bis ans Äußerste gehen und immer noch mehr hineinfüllen wollen.

Diese Leute haben Angst, ob der Inhalt des Gefäßes auch ausreichen wird. Sie haben zwar ihr Leben lang immer genug, leben aber immer mit der Angst, dass es mit dem guten Nachfluß auch einmal aus sein könnte.

Am Ende ihrer irdischen Tage sind sie immer noch mit dem Befüllen des Gefäßes beschäftigt; auf einmal merken sie, dass es für all die Dinge, die sie sonst noch tun wollten, jetzt zu spät ist.




Es ist wichtig zu wissen, wie viel wir wirklich brauchen.
Wir müssen uns von der Angst befreien, dass wir irgendwann einmal mittellos dastehen könnten.

Wir brauchen innere Zuversicht - Gelassenheit!

Wer Seelenfrieden hat und entspannt ist, lebt in jedem Fall besser - mit oder ohne Geld!

Wie weit würden Sie Ihr Wohlstandgefäß befüllen?

Vielleicht hilft Ihnen diese Analogie ja, mehr in der Fülle zu leben!

Sunday, April 03, 2011

Friday, February 25, 2011

Gedanken -> Gefuehle -> Aktionen: Resultate


3-Tages-Seminar mit T.Harv Eker
zu 97 Euro statt 990 Euro






Herr Eker ist ein US-amerikanischer Bestseller und Autor (z.B.: So denken Millionäre. Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand); er hat die Erfolgsprinzipien Von Napoleon Hills "Denke nach und werde reich" konsequent umgesetzt und aktualisiert.

In nur 2 1/2 Jahren baute er ein Geschäft auf, das ihn zum Multimillionär machte.

Im April 2011 findet zum ersten Mal in Deutschland eines seiner beliebten Seminare statt:

- Freitag, 8.4.2011: (9.00 - 21.00 Uhr)
- Samstag, 9.4.2011: (9.00 - 22.00 Uhr)
- Sonntag, 10.4.2011: (9.00 - 18.00 Uhr).


Veranstaltungsort ist die "Station" in Berlin (Nähe Potsdamer Platz).

Normalerweise kostet ein solches Seminar in den USA 1.295 US-Dollar (hier offizielle US-Buchungsseite)
nur 97,-- Euro!


Da es sich um eine Premierenveranstaltung handelt, können Sie bereits zu 97,-- Euro (!) an diesem Drei-Tages-Seminar teilnehmen!

Melden Sie sich bitte hier an




Der obige Preis beinhaltet:

- Eintrittskarte für die dreitägige Veranstaltung
- Bonus: "Secret of the Rich" (8 CDs - englisch)
- Arbeitsunterlagen "Millionaire Mind Intensive"